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Und seinen Ablauf fГr das GerГtsystem zu erleichten.

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Alkoholmissbrauch steht für: übermäßigen Alkoholkonsum; regelmäßigen schädlichen Alkoholkonsum, siehe Alkoholkrankheit. Siehe auch: Missbrauch. Dies ist. Was sind die körperlichen Folgen von Alkoholsucht? 5. Ab wann sollte man sich professionelle Hilfe suchen? Alkohol ist in unserer. Alkoholsucht. Die Alkoholsucht ist keine Charakterschwäche, sondern eine verbreitete seelische Erkrankung, die jeden treffen kann. Sie betrifft Menschen aus.

Alkoholmissbrauch

Bei einer schweren Alkoholsucht kann ein Alkoholprädelir mit Ethanol unterbrochen werden, um eine akute Zweiterkrankung ohne die sonst auftretenden. Qualitätskontrolle standards, wikipedia alkoholsucht symptome femme nach kaufen einfach. Appetit, gewichtsverlust, kann wikipedia alkoholsucht symptome​. Wie lässt sich Alkoholabhängigkeit erkennen? Welche Symptome treten bei Alkoholmissbrauch auf? Informationen zu Diagnose und Therapie der.

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Alkoholismus: Ein Ex-Abhängiger erzählt von der Alkoholsucht - Portrait - SRF Forward

Alkoholsucht zählt zu den häufigsten Suchterkrankungen in Deutschland. Mehr als zehn Millionen Bundesbürger trinken Alkohol „in riskanter Form“, wie Ärzte es formulieren. 1,3 Millionen von ihnen sind krankhaft abhängig. Regelmäßiger, hoher Alkoholkonsum richtet im Körper große Schäden an: Entzündungen der Leber, der. Bei Alkoholmissbrauch entstehen für die Betroffenen durch den Alkoholkonsum Probleme auf zwischenmenschlicher oder rechtlicher Ebene, weil sie ihren Aufgaben (z.B. Job) nicht nachkommen, alkoholisiert Auto fahren oder zu Streit und Aggressionen neigen. Im Gegensatz zur Alkoholsucht ist das Trinken kein Zwang, es treten keine Entzugssymptome auf. Die Alkoholkrankheit (auch Alkoholabhängigkeit, Äthylismus, Dipsomanie, Potomanie, Trunksucht, Alkoholsucht. Bei einer schweren Alkoholsucht kann ein Alkoholprädelir mit Ethanol unterbrochen werden, um eine akute Zweiterkrankung ohne die sonst auftretenden. Alkoholmissbrauch steht für: übermäßigen Alkoholkonsum; regelmäßigen schädlichen Alkoholkonsum, siehe Alkoholkrankheit. Siehe auch: Missbrauch. Dies ist. Wie lässt sich Alkoholabhängigkeit erkennen? Welche Symptome treten bei Alkoholmissbrauch auf? Informationen zu Diagnose und Therapie der. Preedy Hrsg. Memento vom 2. Die Hälfte des verkauften Alkohols wurde von einem Achtel der Bevölkerung getrunken.

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Gearbeitet hat, auf medizinische. Häufig treten sogar epileptische Anfälle oder sogenannte Entzugsdelirien auf. Qiwi Wallet Deutsch des Alkoholsurveys und Trends. Shell-spiel, wenn die alkoholiker rotes gesicht psyched reihenfolge ergab. Infolge kann es zu einer problematischen psychischen Verarbeitung, dem Rembrandt Casino abstination violation syndrome kommen. German: ·addiction Synonym: Abhängigkeit· exaggerated or morbid desire; greed Synonyms: Begierde, Gier· (archaic to obsolete, except in compounds) physic or psychic. From Medieval Latin alcohol, ultimately from Arabic الكُحْل ‎ (al-kuḥl, “kohl”). B U S I N E S S C60 - Netzwerke JunkieParadies Phasen der alkoholsucht. German: ·alcoholism··alcoholism Definition from Wiktionary, the free dictionary. Das Robert Koch-Institut schätzte den jährlichen volkswirtschaftlichen Schaden auf 20 Milliarden Euro; Michael Adams schätzt die direkten Kosten bei Alkoholsucht (Behandlungskosten der verursachten Krankheiten) auf zehn Milliarden Euro, die Folgekosten (Arbeitsausfall, Frührente, Krankentagegeld) belaufen sich auf 16,7 Milliarden Euro.

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Alkoholsucht zählt zu den häufigsten Suchterkrankungen in Deutschland. Für den Entzug können folgende Mittel bzw. Methoden eingesetzt werden:.

Medikamente : Entweder, um das Verlangen nach Alkohol zu dämpfen. Sie unterstützen aber auch im Rahmen einer abstinenzorientierten Entzugstherapie, um unangenehme Vergiftungserscheinungen z.

Erbrechen hervorzurufen, wenn doch getrunken wird. Psychotherapie : Alle Therapieformen sind für Alkoholabhängige geeignet - das Spektrum reicht von tiefenpsychologischer Psychotherapie über Verhaltenstherapie, von systemischer Therapie bis hin zu familienorientierter Therapie.

Neuere Ansätze gehen davon aus, dass Alkoholsucht nicht die Ursache, sondern die Folge eines zugrundeliegenden Problems - einer psychischen Erkrankung oder persönlichen Krise des Betroffenen - ist.

Deshalb sollte bei Alkoholabhängigen immer auch überprüft werden, ob Depressionen , Borderline-Störung, Schizophrenie , Zwänge oder Ängste vorliegen, aus denen sich die Sucht entwickelt haben könnte.

Bei Bedarf können Psychopharmaka wie Antidepressiva eingesetzt werden. Statt völlige Abstinenz als Ziel anzustreben, die im Alltag schwer aufrechtzuerhalten ist, geht die Entwicklung hin zu Entzugstherapien, die kontrolliertes Trinken als Ziel haben.

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Folgende Fragen könnte der Hausarzt in einem Erstgespräch stellen:. Mithilfe eines Bluttests kann der Arzt weitere Hinweise auf vermehrten Alkoholkonsum finden.

Zudem wird der Arzt eine umfassende körperliche Untersuchung durchführen, um weitere mögliche Folgeschäden festzustellen. Erhärtet sich der Verdacht auf eine Alkoholabhängigkeit, wird Sie der Hausarzt an ambulante Fachärzte oder eine Klinik weitervermitteln.

Diese führen eine genaue Diagnose durch und erstellen einen individuellen Behandlungsplan, um die Alkoholsucht zu bekämpfen.

Man unterscheidet zwischen dem schädlichen Gebrauch von Alkohol, der als Alkoholmissbrauch oder auch Alkoholabusus bezeichnet wird, und der Alkoholabhängigkeit.

Für die Diagnose müssen nach dem ICD für Alkoholabhängigkeit mindestens drei der folgenden Kriterien gleichzeitig in einem Jahr auftreten:.

Bei einer körperlichen Abhängigkeit muss zuerst eine Entgiftung erfolgen. Vor der eigentlichen Alkoholismus-Therapie müssen die Betroffenen einen ärztlich überwachten Alkoholentzug, eine sogenannte Entgiftung, machen.

Der Entzug des Alkohols kann mit leichten bis schwere körperliche Entzugserscheinungen einhergehen. Bei starker Abhängigkeit kann der Entzug sogar lebensbedrohlich sein.

Daher sollte er immer ärztlich betreut erfolgen. Erst nach dem körperlichen Entzug folgt dann die eigentliche Entwöhnungstherapie.

In leichteren Fällen ist das ambulant möglich. Der Patient erscheint dann über einen bestimmten Zeitraum täglich zur Atemkontrolle auf Alkohol.

Möglicherweise wird zum Ende hin auch ein Urintest gemacht, der Alkohol deutlich länger nachweisen kann. In schwereren Fällen muss stationär entgiftet werden.

Zum einen kommen Patienten, die den Alkoholverzicht aus eigener Kraft nicht schaffen, hier nicht an Alkohol heran. Zum anderen kann bei einem Entzug auch das gefürchtete Delirium tremens auftreten.

Es kann mit Ängsten, Verwirrung und Halluzinationen einhergehen. Die gefährlichen körperlichen Symptome wie epileptische Anfälle, Blutdruckanstieg, Pulsrasen können hier besser kontrolliert werden.

Unter stationärer ärztliche Aufsicht kann das Delirium medikamentös abgefangen und rechtzeitig behandelt werden.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie im Beitrag Alkoholentzug. Auch wenn abhängige Menschen ihre Alkoholsucht nicht länger verdrängen können, suchen die wenigsten sofort Hilfe bei Alkoholsucht.

Zum anderen ist der Gedanke, auf Alkohol verzichten zu müssen, für viele nicht vorstellbar. Doch Alkoholismus ist eine lebensbedrohliche Krankheit.

Sie kann nur in den seltensten Fällen alleine bewältigt werden. Zögern Sie daher nicht, sich bei Alkoholsucht Hilfe zu suchen, wenn sie fürchten, zu viel zu trinken.

Wer noch nicht abhängig ist vom Alkohol, hat gute Chancen, seinen Konsum wieder zu reduzieren — am besten unter Anleitung.

Ist die Sucht aber erst einmal entstanden, wird sie zum lebenslangen Begleiter. Ziel einer Entwöhnungstherapie ist in der Regel eine vollständige Alkoholabstinenz.

Viele Alkoholkranke können sich einen vollständigen Verzicht auf Alkohol jedoch zumindest zunächst nicht vorstellen. Damit fielen sie in der Vergangenheit aus dem Raster der Hilfsangebote meist heraus.

Inzwischen haben Suchtexperten ihre Haltung geändert. Seit empfehlen die Leitlinien zur Alkoholtherapie auch das reduzierte Trinken als mögliches Therapieziel für Alkoholkranke, die eine Abstinenz nicht schaffen.

Unter Umständen erscheint dem Patienten im Laufe der Zeit der völlige Verzicht dann doch machbar — oder sogar leichter als die Trinkreduktion.

Denn die dauernde Selbstkontrolle der Trinkmenge ist nicht einfach. Der Drang nach mehr bleibt bestehen. Für die meisten Angebote zur Alkoholentwöhnung ist die Bereitschaft zur Abstinenz allerdings nach wie vor die Grundvoraussetzung.

Erster Ansprechpartner ist in der Regel der Hausarzt. Weitere Hilfe bei Alkoholsucht bieten Psychiater und Therapeuten, aber auch öffentliche Organisationen, Vereine und Beratungsstellen, die sich mit Alkoholismus beschäftigen.

Um aus der Alkoholsucht herauszufinden, muss man sich von Grund auf neu aufstellen. Es gilt alte Gewohnheiten abzulegen, die Ursachen der Sucht aufzudecken und neue Wege zu finden, um mit Problemen und Stress umzugehen oder positive Gefühle zu erzeugen.

Eine Entwöhnungstherapie setzt sich immer aus verschiedenen Bausteinen zusammen, die die unterschiedlichen Aspekte der Sucht und ihre Verstärker adressieren: Kombiniert werden dazu Einzelgespräche und Gruppentherapie.

Ergänzend hinzu kommen unter anderem Elemente wie Stressmanagement, Achtsamkeitstraining. Eine Suchtbehandlung basiert meist auf einer Kognitiven Verhaltenstherapie.

In der Einzeltherapie arbeitete der Therapeut intensiv mit dem Patienten daran neue Denk- und Verhaltensmuster zu entwickeln.

Wesentlicher Schritt ist dabei, die persönlichen Gründe für das Abrutschen in den Alkohol aufzudecken. Um abstinent zu bleiben muss der Patient gemeinsam mit dem Therapeuten neue Bewältigungsstrategien für die suchtauslösenden Situationen entwickeln.

Er lernt, vom automatisierten Griff zur Flasche wegzukommen und neue Quellen für positive Gefühle zu finden. Gruppentherapie ist der zweite zentrale Baustein einer Suchtbehandlung.

Die Erfahrung, andere, Menschen zu treffen, die die Sucht am eigenen Leibe erlebt haben, hilft Schamgefühle abzubauen. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Konsums erhöht.

Langfristig kommt es durch strukturelle Veränderungen im Gehirn zur Ausbildung des Suchtgedächtnisses, das sich nicht mehr so einfach löschen lässt und auch nach längerer Abstinenz für Rückfälle verantwortlich gemacht wird.

Bei der Entstehung der Alkoholkrankheit auch Alkoholsucht oder Alkoholabhängigkeit spielen sowohl psychische, körperliche als auch soziale Faktoren eine Rolle.

Faktoren, die Einfluss auf die Entwicklung einer Alkoholabhängigkeit haben: genetische Veranlagung schwierige soziale Situation Geschlecht mentale Erkrankungen Gruppenzwang kulturelle Einflüsse psychische Traumatisierung.

So tritt die Wirkung des Alkohols bei Söhnen von Alkoholkranken erst bei höheren Konzentrationen ein als bei anderen Menschen.

Damit es zur Alkoholabhängigkeit kommt, müssen die Betroffenen jedoch erst über eine längere Zeit erhebliche Mengen von Alkohol trinken, was nicht erblich bestimmt ist.

Genetisch bedingt sein kann auch ein Mangel des Neurotransmitters Dopamin , der beim Konsum von Alkohol vermehrt ausgeschüttet wird und die Stimmung hebt Belohnungssystem.

Weitere genetische Faktoren werden derzeit noch untersucht. Ob eine vererbte erhöhte Aktivität des Enzyms Salsolinol -Synthase an der Entwicklung einer Alkoholabhängigkeit beteiligt ist, wurde untersucht.

Weniger Salsolinol würde also weniger Belohnungsreize auslösen und damit eine geringere Gefahr bedeuten. Dies wurde mittlerweile jedoch widerlegt.

Sind Verwandte ersten Grades betroffen, ist das Risiko, auch zu erkranken, um das Siebenfache erhöht. Zudem wurde in Zwillings studien festgestellt, dass bei Frauen offenbar die Vererbung mehr im Vordergrund steht, während Männer stark von Umwelteinflüssen abhängig sind.

Das Risiko der Erkrankung von Kindern, die getrennt von ihren alkoholkranken Eltern aufwuchsen, ist demnach drei- bis viermal höher als das von Kindern nicht alkoholkranker Eltern.

Alkohol ist in vielen Kulturen eine gesellschaftlich anerkannte, einfach und billig zu beschaffende Droge , deren Konsum in manchen Situationen geradezu erwartet wird.

Der Konsum von Alkohol wird bis zu einem gewissen Grad in allen Gesellschaftsschichten akzeptiert. Insbesondere von Männern wird oft eine gewisse Trinkfestigkeit als Beweis von Männlichkeit und Belastbarkeit erwartet.

Da starker Alkoholkonsum die Alkoholtoleranz erhöht, fördert diese gesellschaftliche Statusdefinition auch die Verbreitung von Alkoholismus.

Nachgewiesen ist, dass Belastungen in der Arbeitswelt zu den Faktoren gehören, die das Suchtrisiko erhöhen siehe dazu auch: Gratifikationskrise.

Kinder suchtkranker Eltern werden statistisch gesehen häufiger abhängig als andere Kinder. Das Aufwachsen mit einem Suchtkranken in der Familie stellt eine erhebliche psychische Belastung dar.

Physische, psychische und sexuelle Gewalt sexueller Missbrauch verbunden mit Sucht in der Herkunftsfamilie sind erhebliche Risikofaktoren.

Günstig wirkt sich dagegen aus, wenn die Eltern ihre Alkoholabhängigkeit überwinden. Der erste Kontakt mit Alkohol findet zumeist auf Familienfeiern statt.

Erleben die Kinder das jedoch sehr negativ, können sie auch eine ablehnende Haltung gegenüber dem Alkohol entwickeln. Systemische Ansätze postulieren, dass in vielen Suchtfamilien dysfunktionale familiäre Muster vorliegen.

Jugendliche mit alkoholabhängigen Eltern haben eine auffallend geringe Aktivität der Amygdala emotionales Zentrum im Gehirn , was das Risiko, selbst zu erkranken, deutlich erhöht.

Im Sinne der Lerntheorie wirken die schnell eintretenden positiven Wirkungen des Alkohols z. Entspannung, Glücksgefühle als unmittelbare Verstärker für das Suchtverhalten operante Konditionierung.

In einer neutralen Situation handelt es sich um positive Verstärkung etwas Positives kommt hinzu. In einer unangenehmen Stress- Situation wirkt Alkohol als negativer Verstärker , d.

Angst, Anspannung, Ärger wird beseitigt. Letzteres spielt vor allem eine Rolle, wenn der Betroffene sich über längere Zeit in einer als negativ erlebten Situation befindet.

Diese Mechanismen spielen eine wesentliche Rolle bei der Aufrechterhaltung der Problematik. Häufig hat der erste Konsum jedoch kein positives Erleben zur Folge, manchmal sogar negative Auswirkungen z.

Beim Erstkonsum spielt die soziale Verstärkung durch Zuwendung der Bezugsgruppe z. Ist Alkohol leicht verfügbar, wird der Konsum in der Bezugsgruppe hoch bewertet sozialer Druck , besteht eine starke Bindung des Betroffenen an diese Gruppe und ist er durch diese stark beeinflussbar, ist die Wahrscheinlichkeit zum Konsum hoch.

Eine positive Ergebniserwartung siehe Sozialkognitive Lerntheorie bei sozialen Vorteilen des Alkoholkonsums Kontakterleichterung, Zugehörigkeit zu einer bestimmten Bezugsgruppe etc.

Günstig wirken sich allgemeine Lebenskompetenzen wie z. Fähigkeiten zur Stressbewältigung , Selbstsicherheit und Kommunikationsfähigkeit vgl.

Eine kritische Einstellung und ein kritischer Umgang mit legalen psychoaktiven Substanzen ist ebenfalls ein Schutzfaktor. Die Attributionstheorie postuliert bei Alkoholkranken ein bestimmtes Muster an Kontrollüberzeugungen , was sich jedoch nur auf den Alkoholkonsum bezieht.

Es wird davon ausgegangen, dass Alkoholkranke dazu neigen, ihren Alkoholkonsum eher external zu attribuieren.

Das bedeutet, dass die Ursachen für das Trinkverhalten externen, nicht von ihnen kontrollierbaren Faktoren zugeschrieben wird.

Diese generalisierte Erwartungshaltung wird durch soziales Lernen erworben. Bisher konnte keine spezifische Suchtpersönlichkeit gefunden werden.

Verschiedene Studien belegen zudem einen engen Zusammenhang zwischen Sensation Seeking und Suchtverhalten, wobei biologische Mechanismen angenommen werden.

Allerdings besteht die Möglichkeit, dass sensation seeking nur ein vordergründiges Symptom einer zugrunde liegenden ADHS ist. Gestilltwerden verringert möglicherweise das Risiko, alkoholkrank zu werden.

Ein Entzugssyndrom kann auftreten, wenn der Alkoholkonsum reduziert oder abrupt beendet wird. Dabei können heftige bis lebensbedrohliche Entzugserscheinungen auftreten.

Der Patient schwitzt und zittert, Grand-Mal -Krampfanfälle können vorkommen. Das eigentliche Delirium tremens macht sich bemerkbar durch Desorientiertheit , Übererregbarkeit und psychotische Erscheinungen wie illusionäre Verkennung sowie optische gesehene und taktile gefühlte Halluzinationen.

Das vegetative Nervensystem entgleist, der Patient bekommt Fieber, Bluthochdruck, einen zu schnellen Puls Tachykardie und schwitzt sehr stark Hyperhidrose.

Zittern Tremor ist obligatorisch. Sieben Prozent aller Delirien verlaufen lebensgefährlich mit schweren Kreislaufstörungen. Die alkoholtoxische Wesensveränderung ist eine der schwerwiegendsten Folgen des Alkoholkonsums.

Die Wesensveränderung ist bei Alkoholabhängigen unterschiedlich. Neben deutlicher Beeinträchtigung der Leistung von Gedächtnis, Konzentration, Antrieb und Aufmerksamkeit fällt ein häufiges Auftreten von Eifersuchtswahn auf.

Betroffen sind vor allem die Reaktionsmuster auf alltägliche Belastungen und Konflikte, wodurch die Gesamtpersönlichkeit unharmonisch-entdifferenziert wirkt.

Als Komorbiditäten Begleiterkrankung können auch Depressionen auftreten. In der Folge langfristigen Alkoholismus kommt es auch zu psychotischen Störungen, die bislang nicht vorhanden waren.

Zudem engen sich die Interessen stark auf die Sucht ein, während bisherige Aktivitäten sowie Körperpflege und -hygiene vernachlässigt werden.

Die Probleme eines Alkoholkranken werden oft vom Lebenspartner und von der ganzen Familie mitgetragen oder kompensiert.

Einerseits gewinnen letztere aus ihrer Hilfeleistung eine persönliche oder gesellschaftliche Anerkennung, andererseits auch eine Entwertung. Langfristig kann sich bei ihnen ein Ausgebranntsein entwickeln, das Burnout-Syndrom.

Das Gefühl, dem Alkoholkranken zu helfen, kann anfangs das persönliche Selbstwertgefühl steigern. Später dominiert ein Gefühl der Hilflosigkeit.

In Selbsthilfegruppen wird die Alkoholkrankheit als Familienkrankheit gesehen. Der Grund: In der Familie bzw.

Durch Verleugnung der Probleme und der Denkmuster, aber auch durch das Verhalten der Angehörigen selbst wird die Krankheit des Alkoholikers stabilisiert und ein professioneller Versuch der Genesung erschwert.

Partner, die solchen Mechanismen unterliegen, werden als Co-Alkoholiker bezeichnet. Es kann zum körperlichen und geistigem Abbau kommen, bis hin zur Demenz.

Die Folgekosten der Alkoholkrankheit sind sehr hoch. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums betrugen die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten in Deutschland für Unfälle unter Alkoholeinfluss in den Jahren bis insgesamt 7,77 Milliarden Euro.

Besonders leiden Kinder und Jugendliche in alkoholbelasteten Familien. Sie haben unter anderem in der Schule und beim Berufseinstieg vielfach schlechtere Chancen.

Viele Kinder bekommen selber, zum Teil auch epi- genetisch bedingt, psychische oder Alkoholprobleme — teilweise lebenslang.

Insbesondere führt das fetale Alkoholsyndrom zu kognitiven Beeinträchtigungen. Wer alkoholkrank ist, hat eine im Durchschnitt 20 Jahre geringere Lebenserwartung.

Durch die erhöhte Belastung mit Alkohol erhöht das Organ zunächst seine Fähigkeiten, dieses Gift abzubauen. Oft entwickelt sich bei anhaltender Belastung eine Alkohol-Hepatitis und eine Leberzirrhose mit den entsprechenden Folgen.

Die Leber kann dann ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen. Als Folge der Leberzirrhose können sich Krampfadern in der Speiseröhre bilden.

Diese sind eine zusätzliche Gefahr, da der Betroffene verbluten kann. Dort kommt es zum Anschwellen der Astrozyten , was zur Bildung eines Hirnödems beitragen kann.

Im Endstadium kann die Hepatische Enzephalopathie zum Leberkoma führen. Auch die Bauchspeicheldrüse reagiert empfindlich auf Alkohol.

Sie kann sich akut oder chronisch entzünden Pankreatitis. Eine akute Pankreatitis kann direkt tödlich sein. Skelettmuskulatur und Herzmuskel werden geschädigt alkoholische Myopathie bzw.

Kardiomyopathie I Die mit der Ziffer G Dabei sind die Beine meist schwerer betroffen als die Arme. Durch die toxischen giftigen Wirkungen des Alkohols entsteht eine Rhabdomyolyse , d.

Die akute alkoholische Myopathie tritt bei etwa einem Prozent der Kranken auf. Sie zeigt sich u.

Doch auch bei der Entstehung von Brustkrebs scheint Alkohol eine Rolle zu spielen. Es wird angenommen, dass rund sechs Prozent aller tödlichen Krebserkrankungen alkoholbedingt sind.

Auch das Nervensystem nimmt durch die Belastung Schaden. Nervenfasern und Nervenumhüllungen werden zunehmend zerstört.

Dies ist zum einen direkt auf die Toxizität des Alkohols zurückzuführen. Diese benötigt der Körper jedoch für den Schutz und die gesunde Funktion des Nervensystems.

Schon bei einem einzelnen Alkoholrausch kann es zu Gedächtnislücken kommen. Langfristig zeigen sich schwerere neurologische Schäden.

Diese machen sich durch Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen, Gedächtnislücken, ein mangelndes räumliches Vorstellungsvermögen und fehlende Problemlösungsstrategien bemerkbar.

Hier kommt es zunächst aufgrund eines alkoholbedingten Vitamin-B1-Mangels zu einer Entzündung des Gehirns Wernicke-Enzephalopathie mit Lähmungen der Augenmuskulatur, unkoordinierten Bewegungen und Bewusstseinsstörungen.

Es folgt das anamnestische Syndrom Korsakow-Syndrom , das durch schwere Merkstörungen und Beeinträchtigungen des Langzeitgedächtnisses charakterisiert ist.

Bei Männern tritt infolge der Abhängigkeit zudem häufig eine irreversible Schädigung des Kleinhirns auf. Dabei kommt es zu schweren Gang- und Nervenstörungen sowie zu Sprechschwierigkeiten.

Bei einer Alkoholabhängigkeit ist ein Alkoholentzug, eine sogenannte Entgiftung, notwendig. Je nach Ausprägung der Suchterkrankung kann diese stationär oder ambulant durchgeführt werden.

Diese Arzneimittel lindern die körperlichen und psychischen Entzugserscheinungen. Nach dem Entzug ist der Körper zwar vom Alkohol entgiftet, die Sucht ist damit allerdings noch nicht bekämpft.

Deshalb ist bei den meisten Patienten eine Langzeittherapie sinnvoll. Diese psychotherapeutische Langzeitbehandlung kann ebenfalls stationär oder ambulant durchgeführt werden.

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